Was ist ein Influencer? Definition, Arten und Werbekennzeichnung
Was ist ein Influencer? Eine Person, die auf Instagram, TikTok oder YouTube eine Community aufgebaut hat, deren Empfehlungen diese Community bei Kaufentscheidungen ernst nimmt, und die dafür meist von Marken bezahlt wird. Entscheidend ist die Passung der Community zum Produkt, nicht die Followerzahl.
Inhaltsverzeichnis

Key takeaways
- Ein Influencer ist eine Person mit eigener Community auf Instagram, TikTok oder YouTube, deren Empfehlungen Kaufentscheidungen beeinflussen; der Duden führt das Wort auf das englische „to influence“ (beeinflussen) zurück.
- Nach Followerzahl teilt man Influencer meist in vier Gruppen ein: Nano, Mikro, Makro und Mega. Die Grenzen sind eine Branchenkonvention und unterscheiden sich je nach Quelle; rechtlich verbindlich sind sie nicht.
- Ein Influencer veröffentlicht auf dem eigenen Kanal, ein UGC-Creator liefert Material für die Kanäle der Marke, ein Markenbotschafter bindet sich länger an eine Marke.
- Erhält ein Influencer für einen Beitrag eine Gegenleistung, muss der kommerzielle Zweck erkennbar sein: § 5a Abs. 4 UWG vermutet die Gegenleistung, und der BGH hat am 9. September 2021 (I ZR 90/20) einen bezahlten, nicht gekennzeichneten Beitrag als Verstoß gewertet.
- Eine Marke kann Influencer über eine Agentur, per Direktkontakt oder über einen Marketplace buchen; der Unterschied liegt darin, wer Auswahl, Briefing und Zahlung übernimmt.
Deutsche Influencer: Profile und Preise ansehen

1k–10k
NATALIA MAJEWSKAAb €50Bingen am Rhein, Germany
1k–10k
Ritvi ShuklaAb €50Trier, Germany
0–1k
NickysgamesAb €50Stipsdorf, Germany
10k–50k
Camila KomakomeAb €50Berlin, Germany
- Öffentliche Preise pro Leistung
- Zahlung wird bis zur Freigabe zurückgehalten
- Kein Abo nötig
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Creator legen öffentliche Preise fest. Deine Zahlung wird zurückgehalten, bis du die Lieferung freigibst.
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Was ist ein Influencer?
Ein Influencer ist eine Person mit eigener Community auf Instagram, TikTok oder YouTube, deren Empfehlungen Kaufentscheidungen beeinflussen und für die Marken meist zahlen. Welchen Wert er für eine Marke hat, bestimmt die Passung seiner Community zum Produkt, nicht die Zahl der Follower.
Dieser Leitfaden gibt dir die Definition, die gängigen Arten, die Abgrenzung zu UGC-Creator und Markenbotschafter, die Kennzeichnungspflicht in Deutschland und den Weg von der Suche bis zur Buchung. Marken lesen ihn als Einkaufshilfe, Creator als Überblick darüber, wie Marken sie einordnen.
Definition Influencer: Was bedeutet das Wort und wie nutzt es die Werbepraxis?
Das Wort kommt vom englischen „to influence“ (beeinflussen); der Duden beschreibt einen Influencer als Person, die in sozialen Netzwerken besonders bekannt und einflussreich ist. Im Marketing wird die Bedeutung enger gefasst: Gemeint ist ein Mensch, den Marken für Beiträge bezahlen, nicht jeder Account mit vielen Followern.
| Blickwinkel | Was ein Influencer hier ist | Was das für Marken heißt |
|---|---|---|
| Wörterbuch (Duden) | Eine Person, die in sozialen Netzwerken besonders bekannt und einflussreich ist | Beschreibt die Bekanntheit, noch keinen Auftrag |
| Werbepraxis | Eine Person, die Marken gegen Geld, Produkt oder Provision in eigenen Beiträgen zeigt | Hier greift die Kennzeichnungspflicht, siehe unten |
| Einkaufssicht der Marke | Zugang zu einer Community, die dem Creator vertraut | Die Passung von Community und Produkt zählt mehr als die Followerzahl |
Wer reichweitenstark ist, aber keine Wirkung auf seine Community hat, ist für eine Marke wenig wert; wer eine kleine, klar umrissene Nische erreicht, kann mehr bewegen. Gerade deshalb ist die Followerzahl allein kein Maß dafür, was ein Influencer bedeutet.
Influencer auf Deutsch: Welches Wort steht dafür?
Was heißt Influencer? Es ist ein englisches Wort (to influence, beeinflussen) und im Deutschen als Lehnwort üblich; ein gleichwertiges deutsches Wort hat sich nicht durchgesetzt. Die Influencer Bedeutung bleibt dieselbe wie im Englischen: eine Person mit eigener Community, deren Empfehlungen ernst genommen werden. Im Plural bleibt das Wort meist unverändert („die Influencer“), die Form „Influencers“ mit s ist die englische.
Marken finden Creator, Creator finden Aufträge
Was sind Influencer und welche Arten gibt es?
Influencer teilt man nach Followerzahl meist in Nano-, Mikro-, Makro- und Mega-Influencer ein; die Grenzen sind eine Branchenkonvention, rechtlich verbindlich sind sie nicht. Jede Quelle zieht sie anders, deshalb steht hier keine feste Zahl.
| Art | Was sie auszeichnet | Wofür Marken sie einsetzen |
|---|---|---|
| Nano-Influencer | Kleine Community, enger Austausch mit den Followern | Lokale und nischige Kampagnen, erster Test einer Zusammenarbeit |
| Mikro-Influencer | Mittelgroße Community mit klarer Nische | Kampagnen für eine eng umrissene Zielgruppe |
| Makro-Influencer | Große Reichweite, oft professionell organisierte Zusammenarbeit | Bekanntheit in der Breite |
| Mega-Influencer | Reichweite auf dem Niveau bekannter öffentlicher Personen | Große Image- und Bekanntheitskampagnen |
Als Faustregel kaufst du bei kleineren Accounts Nähe und Passung, bei größeren Reichweite. Der erste Auftrag ist ein Test: Lieber zwei oder drei kleinere Creator im gleichen Format vergleichen, als das ganze Budget auf einen Account zu setzen. Was ein Influencer kostet, hängt vor allem von Format und Nutzungsrechten ab; Richtwerte nach Plattform findest du im Überblick Influencer Kosten.
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Was ist der Unterschied zwischen Influencer, UGC-Creator und Markenbotschafter?
Ein Influencer veröffentlicht auf dem eigenen Kanal, ein UGC-Creator liefert Material für die Kanäle der Marke, ein Markenbotschafter bindet sich länger an eine Marke. Die Rollen unterscheiden sich darin, wofür die Marke zahlt.

| Kriterium | Influencer | UGC-Creator | Markenbotschafter |
|---|---|---|---|
| Wo erscheint der Beitrag | Auf dem Kanal des Influencers | Auf den Kanälen und in den Anzeigen der Marke | Meist auf dem Kanal des Botschafters, oft mit Exklusivität |
| Wofür zahlt die Marke | Zugang zur Community und die Veröffentlichung | Fertiges Material und Nutzungsrechte | Dauerhafte Präsenz für die Marke |
| Community nötig | Ja, sie ist die Kernleistung | Nein | Meist ja |
| Dauer | Einzelauftrag oder Serie | Ein Auftrag | Über einen längeren Zeitraum |
Den Oberbegriff erklärt der Leitfaden Was ist ein Content Creator?, die Produktionsrolle der Beitrag UGC Creator Bedeutung und den langfristigen Fall das Glossar zum Begriff Markenbotschafter. Die weibliche Form steht unter Influencerin.
Muss ein Influencer Werbung kennzeichnen?
Ja: Erhält ein Influencer für einen Beitrag eine Gegenleistung, muss der kommerzielle Zweck erkennbar sein; nach § 5a Abs. 4 UWG wird der Erhalt einer Gegenleistung vermutet. Die Vorschrift nennt keine Mindestzahl an Followern.
| Regel | Was sie sagt | Was das für die Zusammenarbeit heißt |
|---|---|---|
| § 5a Abs. 4 UWG | Unlauter ist es, den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich zu machen, wenn er sich nicht unmittelbar aus den Umständen ergibt; der Erhalt oder das Versprechen einer Gegenleistung wird vermutet | Wer bezahlt wird, kennzeichnet, es sei denn, er macht glaubhaft, dass er keine Gegenleistung erhalten hat |
| § 22 Abs. 1 Medienstaatsvertrag | „Werbung muss als solche klar erkennbar und vom übrigen Inhalt der Angebote eindeutig getrennt sein.“ | Durchgesetzt von den 14 Landesmedienanstalten |
| BGH, 9. September 2021, I ZR 90/20 | Der Influencer hatte eine Gegenleistung erhalten und den Beitrag nicht gekennzeichnet; die Revision blieb erfolglos | Ein bezahlter, nicht gekennzeichneter Beitrag ist ein Verstoß |
| BGH, 9. September 2021, I ZR 125/20 und I ZR 126/20 | Beiträge für fremde Unternehmen ohne Gegenleistung waren keine Verstöße | Ohne Gegenleistung keine Kennzeichnungspflicht, außer bei übertrieben werblichem Überschuss; mit Gegenleistung ja |
| Anhang zu § 3 Abs. 3 UWG, Nr. 11 | Als Information getarnte Werbung: der vom Unternehmer finanzierte Einsatz redaktioneller Inhalte zur Verkaufsförderung, ohne dass sich der Zusammenhang eindeutig ergibt | Betrifft auch die Marke, die den Beitrag finanziert |
Zur Form nennt der Leitfaden der Medienanstalten (Stand Mai 2023) die Kennzeichnung mit „Werbung“ oder „Anzeige“, bei statischen Beiträgen gut lesbar am Anfang. Das ist eine Orientierungshilfe, kein Gesetz.
Bezahlst du als Marke einen Beitrag, gehört der Wortlaut der Kennzeichnung ins Briefing. Auf Collabios hinterlegst du ihn im Auftrag; Collabios setzt die Kennzeichnung nicht automatisch. Formulieren kannst du ihn mit dem kostenlosen Kennzeichnungs-Generator, die Regeln anderer Länder zeigen die EU-Kennzeichnungsregeln nach Ländern. Das ist allgemeine Information, keine Rechtsberatung.
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Was macht ein Influencer, und was bedeutet das für deine Marke?
Ein Influencer erstellt und veröffentlicht Beiträge über ein Produkt auf dem eigenen Kanal; die Marke kauft damit den Zugang zu einer Community und nicht nur ein Video. Je nach Ziel buchst du einen anderen Typ.
| Wenn du das willst | Dann buchst du | So geht das auf Collabios |
|---|---|---|
| Eine Nischen-Community erreichen oder eine erste Zusammenarbeit testen | Nano- oder Mikro-Influencer, zunächst ein Paket | Suche nach Land, Plattform, Follower-Zahl und Preis; im Profil stehen der Preis je Leistung und Content-Beispiele |
| Bekanntheit in der Breite aufbauen | Makro- oder Mega-Influencer | Dieselben Filter; ob für diese Größe Profile gelistet sind, zeigt die Suche nach Land. Die Follower-Zahl trägt der Creator selbst ein |
| Videos für deine eigenen Anzeigen | UGC-Creator, eine eigene Community ist nicht nötig | Plattform-Filter UGC; Nutzungsrechte und Laufzeit gehören ins Briefing |
| Mehrere Stimmen für eine Kampagne | Mehrere kleinere Creator parallel | Jeden Creator einzeln buchen; jedes Paket hat seinen eigenen Preis |
Collabios ist ein Marketplace, keine Agentur: Du wählst die Creator selbst aus und siehst den Preis je Leistung vor der Buchung im Profil. Starte mit den Influencern aus Deutschland auf Collabios und vergleiche dort die Preise.
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Wie bucht eine Marke einen Influencer in sechs Schritten?
Eine Marke bucht einen Influencer in sechs Schritten: Ziel festlegen, Creator filtern, Profile vergleichen, Paket oder Angebot senden, bezahlen und die Lieferung freigeben. Die Tabelle zeigt, was du in jedem Schritt tust und wie das auf Collabios aussieht.

| Schritt | Was du tust | So sieht das auf Collabios aus |
|---|---|---|
| 1. Ziel und Budget | Ziel (Bekanntheit, Verkäufe, Material für Anzeigen) und Budget festlegen | Der kostenlose Tarifrechner hilft bei einer ersten Schätzung |
| 2. Creator filtern | Nach Land, Plattform, Nische und Reichweite eingrenzen | Filter für Nische, Land, Stadt, Plattform, Follower-Zahl und Preis |
| 3. Profile vergleichen | Letzte Beiträge ansehen, Zielgruppe und Preise vergleichen | Im Profil stehen der Preis je Leistung und Content-Beispiele; die Follower-Zahl trägt der Creator selbst ein |
| 4. Briefing und Auftrag | Umfang, Frist, Nutzungsrechte und Wortlaut der Kennzeichnung festhalten | Du kaufst ein Paket oder sendest ein individuelles Angebot mit Briefing |
| 5. Bezahlen und Annahme | Auf die Antwort des Creators warten | Du zahlst im Checkout in Euro; der Creator hat 72 Stunden zum Annehmen, lehnt er ab oder antwortet nicht, bekommst du alles zurück, inklusive Servicegebühr |
| 6. Lieferung prüfen | Material und Kennzeichnung kontrollieren | Du gibst frei, forderst eine Überarbeitung an oder öffnest einen Streitfall; die Zahlung bleibt bis zur Freigabe gesichert, und ohne Reaktion gilt die Lieferung nach 7 Tagen als freigegeben |
Nachrichten vor der Buchung sind auf Collabios derzeit nicht möglich, deshalb gehört alles Wichtige ins Briefing. Wie du den Ablauf im Detail aufsetzt, zeigt der Leitfaden Influencer buchen.
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Agentur, Freelancer oder Marketplace: Wo kann ich Influencer in Deutschland buchen?
Du kannst Influencer über eine Agentur, per Direktkontakt zum Creator oder über einen Marketplace wie Collabios buchen; der Unterschied liegt darin, wer Auswahl, Briefing und Zahlung übernimmt.
| Agentur | Freelancer, Direktkontakt | Marketplace (Collabios) | |
|---|---|---|---|
| Wer wählt die Creator aus | Die Agentur | Du | Du, über Filter nach Land, Plattform, Follower-Zahl und Preis |
| Kostenmodell | Creator-Honorar plus Agentur-Aufschlag oder Retainer | Nur das Creator-Honorar | Creator-Preis plus Servicegebühr im Checkout, kein Abo |
| Briefing und Bedingungen | Meist über die Agentur | Du allein | Du hinterlegst Briefing, Frist und Kennzeichnungs-Wortlaut im Auftrag |
| Zahlung | Abwicklung über die Agentur | Direkt an den Creator; Vertrag und Zahlung liegen bei dir | Im Checkout in Euro; die Zahlung bleibt gesichert, bis du die Lieferung freigibst |
| Kennzeichnung und Prüfung der Reichweite | Je nach Agentur-Leistung | Bleibt bei dir | Bleibt bei dir und dem Creator; Collabios setzt keine Kennzeichnung automatisch und prüft Creator nicht manuell |
| Passt zu | Marken ohne eigenes Team und mit großem, laufendem Volumen | Creatorn, die du schon kennst | Marken, die einzelne Creator selbst auswählen, briefen und pro Buchung bezahlen |
Eine Agentur lohnt sich, wenn du viele Kampagnen parallel fährst und kein eigenes Team hast. Wählst du einzelne Creator selbst aus, sind Direktkontakt oder Marketplace oft günstiger, weil kein Agentur-Aufschlag anfällt; dafür kostet dich der Weg mehr eigene Zeit. Wer eine Agentur sucht, die die Kampagne führt, findet den Weg unter Influencer Agentur.
Für Creator: Wie wirst du als Influencer auf Collabios gebucht?
Du legst auf Collabios kostenlos ein Profil an, setzt deine Preise je Leistung selbst fest und wirst bezahlt, nachdem die Marke die Lieferung freigegeben hat. Es gibt kein Abo und keine Exklusivität.
| Schritt | Was du tust | So läuft das auf Collabios |
|---|---|---|
| 1. Profil anlegen | Profil erstellen, ein Stripe-Konto verbinden und deine Leistungen mit eigenen Preisen listen | Die Anmeldung ist kostenlos; Stripe prüft dabei deine Identität, das ist für Auszahlungen nötig |
| 2. Aufträge annehmen | Eine Marke schickt dir einen Auftrag mit Briefing | Du hast 72 Stunden zum Annehmen oder Ablehnen |
| 3. Liefern und bezahlt werden | Dateien und Veröffentlichungslinks über den Auftrag hochladen, bezahlte Beiträge als „Werbung“ oder „Anzeige“ kennzeichnen | Nach der Freigabe der Marke geht dein Anteil auf dein Stripe-Konto und von dort auf dein Bankkonto |
Die Zahlung der Marke bleibt gesichert, bis sie die Lieferung freigibt. Creator zahlen 15%, wenn ein Auftrag abgeschlossen ist. Lege dein kostenloses Creator-Profil an und liste deine ersten Leistungen. Wie du eine Community aufbaust und Recht und Steuern beachtest, steht im Leitfaden Influencer werden.
Marken finden Creator, Creator finden Aufträge
Was ist der nächste Schritt für Marken und Creator?
Als Marke beginnst du mit der Auswahl: Alle gelisteten Creator findest du auf der Übersichtsseite Influencer. Vergleiche dort die Preise je Leistung und buche nach dem Ablauf aus dem Leitfaden Influencer buchen; wie Suche und Prüfung im Detail laufen, steht in Influencer finden.
Als Creator legst du dein Profil an, listest deine Leistungen mit eigenen Preisen und kannst von Marken gebucht werden.
Marken finden Creator, Creator finden Aufträge
FAQ
Was ist ein Influencer?
Ein Influencer ist eine Person mit eigener Community auf Instagram, TikTok, YouTube oder anderen Plattformen, deren Empfehlungen Kaufentscheidungen beeinflussen. Im Marketing sind damit meist Menschen gemeint, die Marken gegen Honorar, Produkt oder Provision in ihren Beiträgen zeigen.
Was bedeutet Influencer?
Das Wort kommt vom englischen „to influence“ (beeinflussen). Der Duden beschreibt einen Influencer als Person, die in sozialen Netzwerken besonders bekannt und einflussreich ist; im Marketing ist es jemand, den Marken für Beiträge bezahlen.
Wie schreibt man Influencer, und was heißt Influencer auf Deutsch?
Man schreibt Influencer mit großem I, denn es ist ein Substantiv. Das Wort kommt aus dem Englischen (to influence, beeinflussen) und ist im Deutschen als Lehnwort üblich; eine gleichwertige deutsche Entsprechung hat sich nicht durchgesetzt. Im Plural bleibt es meist unverändert („die Influencer“), die Form „Influencers“ mit s ist die englische.
Was ist ein Influencer einfach erklärt?
Ein Influencer ist jemand, dem viele Menschen im Netz folgen und vertrauen. Zeigt er ein Produkt oder empfiehlt es, probieren es viele seiner Follower aus. Firmen bezahlen ihn deshalb für solche Beiträge, und er muss sie als Werbung kennzeichnen.
Wie viele Follower braucht man, um Influencer zu sein?
Es gibt keine feste Grenze. Üblich ist die Einteilung in Nano-, Mikro-, Makro- und Mega-Influencer nach Followerzahl, aber die Grenzen unterscheiden sich je nach Quelle und sind keine Rechtsvorschrift. Für Marken zählen Nische, Passung der Community und Engagement oft mehr als die reine Zahl.
Was ist der Unterschied zwischen Influencer und UGC-Creator?
Ein Influencer veröffentlicht den Beitrag auf dem eigenen Kanal, die Marke zahlt für den Zugang zu seiner Community. Ein UGC-Creator liefert fertiges Material, das die Marke auf ihren eigenen Kanälen und in Anzeigen nutzt; die Followerzahl spielt dafür keine Rolle.
Muss ein Influencer Werbung kennzeichnen?
Ja, sobald er für einen Beitrag eine Gegenleistung erhält, zum Beispiel Geld oder ein Produkt. Nach § 5a Abs. 4 UWG wird der Erhalt einer Gegenleistung vermutet, und § 22 Abs. 1 Medienstaatsvertrag verlangt klar erkennbare Werbung. Der Leitfaden der Medienanstalten (Stand Mai 2023) nennt „Werbung“ oder „Anzeige“. Der BGH hat am 9. September 2021 (I ZR 90/20) einen bezahlten, nicht gekennzeichneten Beitrag als Verstoß gewertet.
Wie wird man Influencer?
Wie wird man Influencer: Du wählst eine Hauptplattform und eine Nische, veröffentlichst regelmäßig eigene Inhalte, klärst in Deutschland Gewerbe und Umsatzsteuer und kennzeichnest bezahlte Beiträge als Werbung. Eine feste Followerzahl für den Start gibt es nicht. Wer lieber Inhalte für Marken dreht, ohne eine eigene Community aufzubauen, wird UGC-Creator.
Wo kann ich in Deutschland Influencer buchen: Agentur, Freelancer oder Marketplace?
Du kannst Influencer über eine Agentur, per Direktkontakt zum Creator oder über einen Marketplace wie Collabios buchen. Eine Agentur übernimmt Auswahl und Koordination gegen Aufschlag, beim Direktkontakt organisierst du alles selbst. Auf Collabios suchst du Creator nach Land, Plattform, Follower-Zahl und Preis je Leistung, buchst selbst und zahlst im Checkout in Euro; Reichweite und Kennzeichnung prüfst du vor der Freigabe selbst.
Was kostet es, einen Influencer auf Collabios zu buchen?
Du zahlst den Preis, den der Creator für seine Leistung im Profil festlegt, plus 10% Servicegebühr, die im Checkout aufgeschlagen wird. Pakete beginnen bei 50 €, ein Abo gibt es nicht. Eine erste Schätzung für Format und Plattform liefert der kostenlose Tarifrechner.
Wie ist meine Zahlung gesichert, und was passiert, wenn der Creator nicht liefert?
Du zahlst im Checkout in Euro per Karte, und die Zahlung bleibt gesichert, bis du die Lieferung freigibst. Lehnt der Creator ab oder nimmt er nicht innerhalb von 72 Stunden an, bekommst du den vollen Betrag zurück, inklusive Servicegebühr; auch vor der Lieferung kannst du jeden Auftrag mit voller Erstattung stornieren. Nach der Lieferung gibst du frei, forderst eine Überarbeitung an oder öffnest einen Streitfall; ein offener Streitfall hält Auszahlung und Rückerstattung an, bis der Support entscheidet.
Kann ich einen Influencer vorab anschreiben?
Nachrichten vor der Buchung sind auf Collabios derzeit nicht möglich. Nach der Buchung chattest du mit dem Creator im Auftrag; alles Wichtige für die Absprache gehört deshalb ins Briefing.
Wie werde ich als Creator auf Collabios gebucht, und kostet das etwas?
Du legst kostenlos ein Profil an, verbindest ein Stripe-Konto und listest deine Leistungen mit eigenen Preisen. Marken finden dich über Filter für Land, Plattform, Nische und Preis und senden dir einen Auftrag, den du innerhalb von 72 Stunden annimmst oder ablehnst. Ein Abo gibt es nicht; wann eine Provision anfällt, steht im Abschnitt für Creator.
Beide Seiten kommen bei Collabios zusammen: Marken buchen Creator, Creator werden pro Kooperation bezahlt.






