Collabios Logo
SuchePreiseSo funktioniert'sAnmeldenAls Marke beitretenAls Creator beitreten
Collabios

Harju maakond, Kuusalu vald, Pudisoo küla, Männimäe/1, 74626, Estonia

contact@collabios.com

Plattform

Startseite

Influencer finden

Preise

Instagram Creators

TikTok Creators

YouTube Creators

UGC Creators

Ressourcen

Blog

Glossar

Research

EU-Handelscompliance

Häufig gestellte Fragen

Unternehmen

Über uns

Kontaktieren Sie uns

Press

AI transparency

Kostenlose Tools

Alle Tools →

Engagement Rate berechnen

Influencer-Preis-Rechner

EU-Kennzeichnung-Generator

Influencer-Vertrag-Generator

EU USt-Rechner

Loi Influenceurs Compliance

AGCOM Codice di Condotta Audit

Influencer-Rechnungsgenerator

YouTube-Verdienst-Rechner

TikTok-Geld-Rechner

© 2026 Collabios - Der einfachste Weg für Marken, verifizierte Influencer einzustellen.

Datenschutz·Nutzungsbedingungen·Cookie-Einstellungen·Impressum

Home

/

Blog

/

EU-Influencer-Werbekennzeichnung 2026: Land für La...

Kampagnenstrategie

EU-Influencer-Werbekennzeichnung 2026: Land für Land

Ein französischer Creator, der #ad für deutsche Zielgruppe postet, ist in zwei Ländern gleichzeitig nicht konform. Hier sind die EU-Kennzeichnungsregeln 2026, Land für Land.

Ghassen Daoud

Ghassen Daoud

Founder & Managing Director, Collabios
Founder & Managing Director, Collabios
15. Mai 2026 · 12 Min. LesezeitZuletzt überprüft: 29. Juni 2026
EU-Influencer-Werbekennzeichnung 2026: Land für Land
Teil einer größeren These

Die europäische Creator Economy im Jahr 2026

Die vollständige Gründerthese darüber lesen, warum Europa der am meisten unterschätzte Influencer-Markt ist — und wie dieser Artikel ins Gesamtbild passt.

Vollständige These lesen
Auf einen Blick

EU-Influencer-Werbekennzeichnung verlangt in 11 von 13 prioritären Märkten lokalsprachliche Formulierungen: "Werbung" oder "Anzeige" in Deutschland (UWG §5a, BGH I ZR 90/20), "Publicité" oder "Collaboration commerciale" in Frankreich (Loi 2023-451, Bußgelder bis 300.000 €), "Publicidad" in Spanien (RD 444/2024), "Pubblicità" oder "#adv" in Italien (AGCom Codice di Condotta). "#ad" allein erfüllt nur die britische ASA und die niederländische RSM.

Jeder EU-Mitgliedstaat setzt sein eigenes Kennzeichnungsregime durch einen nationalen Regulierer durch. In Deutschland gelten UWG §5a Abs. 4 und das BGH-Urteil I ZR 90/20 (Cathy Hummels, 9.9.2021); typische Abmahnkosten 2.000–8.000 €. Frankreich erlässt die strengsten Sanktionen: Loi 2023-451 + Décret 2025-1137 (effektiv 1.1.2026) durchgesetzt durch die DGCCRF — bis zu 300.000 € Strafe plus 2 Jahre Haft in gesamtschuldnerischer Haftung. Italiens AGCom Delibera 197/25/CONS (5.8.2025). Spaniens RD 444/2024 für "Influencers de Relevancia Especial" (2 Mio. Follower oder 300.000 € Jahreseinkommen). Der häufigste Fehler deutscher Marken: anzunehmen, dass die französische Loi 2023-451 nur französische Creator betrifft — tatsächlich greift sie bei jeder Kampagne, die ein französisches Publikum erreicht, was eine in Berlin sitzende Marke mit einem Wiener Creator und französischer Audience direkt in die gesamtschuldnerische Haftung bringt. Für Marken und Creator bei grenzüberschreitenden Kampagnen: die Sprache der Zielgruppe bestimmt die Kennzeichnungssprache, nicht die des Creators — genau dieses Prinzip steckt von Anfang an in jedem Disclosure-Template, das Collabios generiert, weil die Plattform um UWG §5a, Loi 2023-451, AGCom Codice di Condotta und RD 444/2024 herum entworfen wurde statt EU-Regeln nachträglich auf ein US-Produkt zu setzen.

Quellen: UWG §5a Abs. 4; BGH I ZR 90/20; Loi 2023-451 + Décret 2025-1137; Delibera AGCom 197/25/CONS; RD 444/2024; ASA + CAP Code; RSM-Code.

Kostenloses Tool nutzen

Kennzeichnung für Ihre Kampagne generieren

Land, Plattform und Kooperationstyp wählen — die erwartete Formulierung, Platzierung und Link zum Gesetzestext erhalten.

Öffnen →

Warum eine Kennzeichnung nicht für ganz Europa passt

Der Reflex der Marken und Creator ist auf #ad zurückzufallen — der universelle englische Tag, leicht in jede Bildunterschrift einzubauen. Innerhalb der EU ist dieser Default 2026 in 11 von 13 grenzüberschreitenden Jurisdiktionen nicht konform. Der Grund: EU-Verbraucherschutzrecht setzt voraus, dass die Kennzeichnung für die Zielgruppe verständlich sein muss, nicht für den Creator.

Zweites Prinzip: die Kennzeichnung muss den Post unmissverständlich als kommerzielle Kommunikation identifizieren, in einer Sprache, die ein normaler Verbraucher des Landes erkennt. Das englische Wort "ad" ist in UK und NL anerkannt, aber nicht ausreichend in Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Belgien, Portugal, Österreich, Schweiz, Polen oder Schweden.

Dieser Leitfaden geht die Regeln Land für Land durch. Für die exakte Formulierung pro Land + Plattform + Kooperationstyp mit Rechtszitaten siehe unseren kostenlosen EU-Kennzeichnungs-Generator.

Frankreich: Loi Influenceurs (2023-451) und Ordonnance November 2024

Ghassen Daoud, Collabios-Gründer, beobachtet: der häufigste Fehler nicht-französischer Marken bei der Loi 2023-451 ist die Annahme, das Gesetz betreffe nur französische Akteure. Tatsächlich ist die Regelung publikumsbasiert — sobald deine Kampagne französische Zuschauer erreicht, fällst du unter sie, egal wo dein Hauptsitz liegt oder wo dein Creator aufnimmt. Eine Berliner Marke, die einen Wiener Creator mit 35 % französischer Audience briefet, steht ab dem Go-live in gesamtschuldnerischer Haftung nach dem publikumsbasierten territorialen Geltungsbereich, den die Ordonnance Nr. 2024-978 vom 6. November 2024 dem Gesetz hinzugefügt hat. Die Kennzeichnungssprache folgt dem Publikum, nicht dem Creator — genau dieses Prinzip steckt in jedem von Collabios generierten Vertragstemplate.

Frankreich hat das vorschreibendste Influencer-Kennzeichnungsregime in der EU. Loi 2023-451 vom 9. Juni 2023 machte die Kennzeichnung in Französisch, in klarer Sprache, am Anfang des Posts und ab dem ersten Frame bei Videos verpflichtend.

Akzeptierte Formulierungen: "Publicité", "Collaboration commerciale" oder "Partenariat rémunéré". "#ad" allein nicht konform. "#sponsored" auch nicht.

Strafen: bis zu 300.000 € Bußgeld plus strafrechtliche Haftung bis zu 7 Jahren in erschwerten Fällen. DGCCRF überwacht aktiv. Décret 2025-1137 vom 28. November 2025 fügte eine Schriftvertrags-Schwelle von 1.000 € netto hinzu.

Deutschland: UWG §5a und die Wettbewerbszentrale

Deutsche Regeln stehen in §5a UWG. Bezahlte Posts ohne Kennzeichnung sind irreführende Unterlassungen. Zivilrechtliche Durchsetzung dominiert — die Wettbewerbszentrale gibt Abmahnungen aus und verfolgt einstweilige Verfügungen.

Akzeptierte Formulierungen: "Werbung" oder "Anzeige" am Anfang des Posts, in Landessprache. "#ad" nicht ausreichend nach BGH-Rechtsprechung. "Sponsored by ..." in Englisch auch nicht.

Strafen: Abmahnungskosten ab vierstellig (2.000-8.000 € typisch), mit Schadensersatz auf Streitwert oft fünfstellig. Wiederholungstäter lösen Vertragsstrafen von 5.001 € pro künftiger Verletzung aus.

Spanien: Real Decreto 444/2024 und die CNMC

Spanien reformierte sein Regime mit Real Decreto 444/2024, gültig seit 2. Mai 2024. Das Dekret gilt für "usuarios de especial relevancia" — Creator über definierten Schwellen (1 Million Follower oder über 300.000 € audiovisuelle Einnahmen pro Jahr).

Akzeptierte Formulierungen: "Publicidad" am Anfang ist der sicherste Default. "Contenido patrocinado" akzeptiert. "Colaboración pagada" akzeptiert. "#ad" allein nicht konform für spanisches Publikum.

Strafen: unter RD 444/2024 sehr hohe Bußgelder für "usuarios de especial relevancia" — mehrere hunderttausend Euro für schwere Verstöße.

Suchen Sie Influencer? Durchsuchen Sie unseren Marktplatz

Italien: TUSMA und der AGCOM-Verhaltenskodex

Italien operiert unter TUSMA (8. November 2021) und dem AGCOM-Verhaltenskodex (24. Juli 2025).

Akzeptierte Formulierungen: "Pubblicità", "Sponsorizzato", "In collaborazione con" oder "#advertising". Der AGCOM-Kodex erlaubt explizit "#adv". "#ad" allein reicht nicht.

Strafen: unter dem AGCOM-Kodex Bußgelder bis zu 250.000 € für allgemeine Verstöße und bis zu 600.000 € bei Verstößen mit Minderjährigenschutz.

Belgien, Portugal, Österreich, Schweiz, Polen, Schweden, Niederlande

Belgien: JEP-Kodex: "Reclame" (NL) oder "Publicité" (FR) am Anfang.

Portugal: ARP/ICAP-Kodex: "Publicidade" oder "Pub".

Österreich: Werberat, UWG-Prinzipien: "Werbung" oder "Anzeige".

Schweiz: SLK-Kodex: "Werbung", "Publicité" oder "Pubblicità".

Polen: UOKiK-Position: "Reklama" oder "Materiał sponsorowany".

Schweden: Konsumentverket: "Reklam" oder "Annons".

Niederlande: RSM-Kodex: akzeptiert "#ad", "#advertentie", "betaalde samenwerking" oder "in samenwerking met".

Drei Regeln, die EU-weit gelten

Regel 1: Sprache folgt Zielgruppe, nicht Creator. Ein belgischer Creator, der für spanische Zielgruppe postet, verwendet spanische Kennzeichnung.

Regel 2: Geschenkprodukte erfordern Kennzeichnung. Alle EU-Länder behandeln Gratisprodukte als materielle Verbindung. Formulierung kann weicher sein ("Geschenk", "cadeau", "regalo"), aber Kennzeichnung ist Pflicht.

Regel 3: Platzierung am Anfang, sichtbar ab erstem Frame. Eine Kennzeichnung am Ende einer 1.200-Zeichen-Bildunterschrift hinter "mehr anzeigen" ist EU-weit nicht konform.

Für exakte Formulierung pro Land + Plattform + Kooperationstyp mit Rechtszitaten den kostenlosen Generator verwenden.

Suchen Sie Influencer? Durchsuchen Sie unseren Marktplatz

FAQ

Reicht #ad in Europa?

Nur in UK und NL akzeptieren Regulatoren #ad / #advertentie explizit. In Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Belgien, Portugal, Österreich, Schweiz, Polen und Schweden muss in Landessprache gekennzeichnet werden.

Folgt die Kennzeichnung der Sprache des Creators oder der Zielgruppe?

Der Zielgruppe. Die Regel folgt der Verbraucherschutzlogik — die Kennzeichnung schützt den Konsumenten, der den Post sieht.

Was passiert bei #ad für deutsches Publikum?

Nicht konform nach §5a UWG. Wettbewerbszentrale kann Abmahnung aussprechen; Unterlassungsklagen und Vertragsstrafen folgen typisch.

Brauchen Geschenkprodukte eine Kennzeichnung?

Ja, in jedem EU-Land. Das Geschenk schafft eine materielle Verbindung. #PR oder #gifted allein reicht nicht in den meisten Jurisdiktionen.

Wo genau soll die Kennzeichnung stehen?

Am Anfang der Bildunterschrift (nicht nach "mehr anzeigen") und auf dem ersten Frame bei Videos. Eine Kennzeichnung in Minute 8 eines 12-Minuten-Videos ist in keiner EU-Jurisdiktion konform.

eu influencer kennzeichnung
werbung kennzeichnung influencer
uwg paragraph 5a
loi influenceurs
rd 444 2024
agcom influencer
influencer compliance europa

Kostenloses Tool nutzen

Kennzeichnung für Ihre Kampagne generieren

Land, Plattform und Kooperationstyp wählen — die erwartete Formulierung, Platzierung und Link zum Gesetzestext erhalten.

Öffnen →

Verwandte Artikel
Influencer-Marketing in Europa: Leitfaden für globale Marken
Kampagnenstrategie
11 Min. Lesezeit
Influencer-Marketing in Europa: Leitfaden für globale Marken

Europa ist ein Flickenteppich aus Sprachen, Kulturen und Regulierungen. Dieser Leitfaden hilft globalen Marken, Influencer-Kampagnen zu gestalten, die auf europäischen Märkten funktionieren, ohne gegen lokale Gesetze zu verstoßen.

12. März 2026
Die vollständige Influencer-Kampagnen-Checkliste: Vom Brief bis zum Ergebnis
Kampagnenstrategie
10 Min. Lesezeit
Die vollständige Influencer-Kampagnen-Checkliste: Vom Brief bis zum Ergebnis

Eine Influencer-Kampagne umfasst Dutzende beweglicher Teile. Diese Checkliste stellt sicher, dass nichts übersehen wird – von der initialen Strategie bis zur Nachanalyse.

16. März 2026
Inhaltsverzeichnis
Warum eine Kennzeichnung nicht für ganz Europa passtFrankreich: Loi Influenceurs (2023-451) und Ordonnance November 2024Deutschland: UWG §5a und die WettbewerbszentraleSpanien: Real Decreto 444/2024 und die CNMCItalien: TUSMA und der AGCOM-VerhaltenskodexBelgien, Portugal, Österreich, Schweiz, Polen, Schweden, NiederlandeDrei Regeln, die EU-weit gelten